Was verbirgt sich hinter diesem sperrigen Titel unserer Schule?
Es geht nicht darum etwas Existierendes unter den Teppich zu kehren, sondern im Gegenteil aufmerksam zu sein, wenn jemand beleidigt, ausgegrenzt oder benachteiligt wird.
Wir wollen bei unseren Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein fördern, Diskriminierung zu bemerken und sich einzubringen. Couragiert zu sein, braucht einerseits Sensibilität und Empathie für andere, andererseits Selbstbewusstsein und Mut. Um dies zu stärken, thematisieren wir Ausgrenzungen und führen dazu regelmäßig Projekte und Aktionen durch. Jüngst fand in diesem Zusammenhang die Premiere des Vereins Eukitea bei uns statt. Dabei konnten Schülerinnen und Schüler erleben, wie ein Jugendlicher sich immer verlorener fühlt und sich schließlich einer radikalen politischen Gruppe anschließt. In Workshops konnten sie sich im Anschluss mit der Problematik handlungsorientiert auseinandersetzen.
Weitere Workshops zu Themen wie Zivilcourage, Vielfalt und demokratische Teilhabe finden mit dem Netzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage statt. Auch nehmen Schülerinnen und Schüler regelmäßig an Veranstaltungen im Brandenburger Landtag teil, bei denen sie mit Abgeordneten über Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung ins Gespräch kommen.
Ein besonderes Ereignis ist der Besuch der Potsdamer Synagoge, der den interreligiösen Dialog stärkt und Einblicke in jüdisches Leben und jüdische Traditionen vermittelt. Dieser Besuch ist in einem Beitrag auf unserer Homepage dokumentiert und zeigt, wie wichtig uns Begegnung und Verständnis zwischen unterschiedlichen Religionen und Kulturen sind.
Solche Erfahrungen machen deutlich: Courage zeigt sich nicht nur in großen Gesten, sondern immer zugleich im Alltag, im respektvollen Umgang miteinander, im Hinschauen statt Wegsehen und im Engagement für eine offene, demokratische Schulgemeinschaft.
