Gemeinschaft wird an der Marienschule nicht nur beschworen; sie wird im Alltag gelebt. Schule ist für uns mehr als ein Ort des Unterrichts. Sie ist ein Raum, in dem Menschen einander begegnen, miteinander feiern, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Erfahrungen sammeln, die weit über das Klassenzimmer hinausreichen.
Ein wichtiger Moment im Schuljahr ist die Einschulung der neuen siebten Klassen. Hier wird spürbar, dass Grundschule und Gymnasium an unserer Schule eng miteinander verbunden sind. Die älteren Schülerinnen und Schüler begrüßen die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft, nehmen sie feierlich in einer Andacht auf und helfen ihnen, sich schnell zurechtzufinden. So entsteht von Anfang an das Gefühl, Teil einer größeren Gemeinschaft zu sein.
Gemeinschaft zeigt sich zugleich in vielen gemeinsamen Festen und Veranstaltungen. Das Sommerfest bringt Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Ehemalige zusammen und verwandelt das Schulgelände in einen lebendigen Ort des Austauschs und der Begegnung. Schulkonzerte geben musikalischen Talenten eine Bühne und lassen die ganze Schule an ihren Fähigkeiten teilhaben. Auch kleine Traditionen gehören dazu – etwa die Nikolausaktion, bei der Schülerinnen und Schüler anderen eine Freude machen und zeigen, dass Aufmerksamkeit und Wertschätzung im Alltag ihren Platz haben.
Zur Gemeinschaft der Marienschule gehören wesentlich unsere Alumni. Sie bleiben der Schule verbunden, besuchen Veranstaltungen oder berichten aus Studium, Ausbildung und Beruf. Für die heutigen Schülerinnen und Schüler sind solche Begegnungen besonders inspirierend. Sie zeigen, wie vielfältig die Wege nach der Schulzeit sein können und dass die Zeit an der Marienschule weit über die Schuljahre hinaus nachwirkt.
