
Europa im Alltag erleben, neue Perspektiven gewinnen und Sprache dort lernen, wo sie gesprochen wird – genau das ermöglichen Langzeitmobilitäten im Rahmen von Erasmus+. Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben dadurch die Möglichkeit, für mehrere Wochen oder sogar Monate eine Partnerschule im europäischen Ausland zu besuchen und dort am regulären Unterricht teilzunehmen.
Schule im Ausland erleben
Bei diesen Aufenthalten leben in Gastfamilien und lernen die Schülerinnen und Schüler wie ganz normale Mitglieder der Gastschule: Sie besuchen Unterricht, arbeiten an Projekten und werden auch vor Ort bewertet. Dadurch entsteht ein echter Einblick in den Schulalltag eines anderen Landes .
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel war der Aufenthalt unserer Schülerin E.N. an unserer Partnerschule in Gran Canaria. Sechs Wochen lang nahm sie dort am Unterricht teil, lebte im Alltag der Inselgemeinschaft und konnte ihre Spanischkenntnisse deutlich verbessern. Gleichzeitig lernte sie eine Region kennen, deren Wirtschaft stark vom Tourismus geprägt ist. Schon Schülerinnen und Schüler setzen sich dort intensiv mit den Chancen und Herausforderungen des Tourismus auseinander.
Ganz andere Erfahrungen machte unser Schülerin M.L., die drei Monate in Norwegen verbrachte und dort den Unterricht in einer ganz neuen Lernkultur mit viel Eigenverantwortung erlebte. Solche Aufenthalte eröffnen nicht nur sprachliche Fortschritte, sondern auch neue Perspektiven auf Gesellschaft und Europa.
Neue Möglichkeiten durch Erasmus+
Neu im Programm ist, dass Prüfungsleistungen aus der Partnerschule anerkannt werden können. Auch Projekte, die während des Auslandsaufenthaltes entstehen, dürfen inzwischen in die Bewertung an unserer Schule einfließen. Damit bleibt die schulische Entwicklung während des Aufenthalts vollständig eingebunden – Lernen im Ausland wird Teil des regulären Bildungsweges.
Europa wächst zusammen – nicht nur politisch, sondern vor allem durch persönliche Begegnungen junger Menschen.
Gefördert durch die Europäische Union
Diese Lernaufenthalte werden vollständig durch das Programm Erasmus+ der Europäische Union finanziert. Dadurch können Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten an diesen wertvollen Erfahrungen teilnehmen.

